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ATEMSCHULUNG

Spezielle Atemtechniken zielen in der Regel darauf ab, durch konzentriertes Ein- und Ausatmen zur Entspannung und Ruhe zu finden und besser Luft zu bekommen. Im Rahmen einer Atemschulung oder Atemtherapie mit Hilfe eines spezialisierten Physiotherapeuten können atemerleichternde Techniken und Selbsthilfemaßnahmen im Ruhezustand und auch unter körperlicher Belastung erlernt werden. Wichtig ist dabei, auch alltägliche Belastungssituationen in den Therapieplan einzubauen, etwa ein "Geh- und Treppensteig-Training", das stark beeinträchtigten Patienten wieder zu mehr Mobilität verhilft. Auch das richtige Inhalieren sowie das effektive Abhusten von Schleim mit Hilfe von pfeifen- oder schlauchartigen medizinischen Hilfsmitteln wie Flutter, Cornet oder anderen Atemdruck–Systemen, auch PEP-Systeme genannt, kann im Rahmen einer Husten- und Atemschulung erlernt werden. Regelmäßiges Training mit PEP-Geräten senkt die Atemnot, trainiert die Atemmuskulatur und ermöglicht einen besseren Schleimabtransport.

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https://www.lungeninformationsdienst.de/therapie/leben-mit-krankheit/atemschulung/index.html

https://www.atemwegsliga.de/copd.html

https://www.lungeninformationsdienst.de/service/literatur/patientenorganisationen/index.html

https://www.aok.de/fileadmin/user_upload/Universell/05-Content-PDF/copd_handbuch.pdf

 

https://www.copd-deutschland.de/patientenratgeber-online-lesen

Minischlaganfall: Diese 5 Anzeichen sollten Sie kennen

 

05.11.2017, 16:05 Uhr | jb

 

Der Minischlaganfall, beziehungsweise die transitorische, ischämische Attacke (TIA), geht meistens einem Schlaganfall voraus. Daher ist es umso wichtiger, seine Anzeichen ernst zu nehmen und einen Arzt aufzusuchen.

 

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So erkennen Sie einen Minischlaganfall

 

Die Symptome für eine transitorische oder auch transiente, ischämische Attacke halten nur kurz an, weshalb die Betroffenen sie häufig ignorieren. Dennoch sollten Sie bei folgenden Anzeichen umgehend einen Arzt aufsuchen:

 

  • Sie sehen verschwommen oder getrübt, wie durch Milchglas.
  • Sie erblinden kurzzeitig, teilweise auch auf beiden Augen (Amaurosis fugax).
  • Sie können keine richtigen Sätze mehr sagen und verdrehen Wörter sowie Buchstaben.

 

Weitere Symptome, die mit dem kleinen Schlaganfall einhergehen können, sind:

 

  • Taubheitsgefühl im Arm, in der Hand, im Bein oder sogar im Gesicht,
  • Lähmung in den Gliedmaßen,
  • Schwindelgefühl,
  • Gangunsicherheit und
  • Kopfschmerzen.

 

Da die Symptome häufig nur wenige Sekunden oder Minuten andauern, werden Sie von dem Betroffenem oftmals ignoriert. Es ist jedoch umso wichtiger, ihnen ausreichend Aufmerksamkeit zu wirdmen und umgehend einen Arzt aufzusuchen. Halten die Beschwerden länger als 24 Stunden an, so handelt es sich um einen "richtigen“ Schlaganfall.

 

Ist der Minischlaganfall gefährlich?

 

"Circa 40 Prozent der Schlaganfall-Patienten haben zuvor eine TIA erlitten", sagt Prof. Dr. med. Joachim Röther, Chefarzt der Neurologischen Abteilung an der Asklepios Klinik Altona-Hamburg. Der "richtige" Schlaganfall erfolge meist wenige Tage später. Es sei daher umso wichtiger, frühzeitig zu handeln und sich in die Behandlung eines Facharztes zu geben. Nehmen Sie daher die Signale ernst, auch wenn sich Ihr Gesundheitszustand nach kurzer Zeit wieder verbessert.

 

Wie entsteht der Minischlaganfall?

 

Wie bei einem Schlaganfall, löst sich bei der TIA ein Blutpfropf von einer Verengung in der Hauptschlagader, wandert ins Gehirn und verstopft dort ein wichtiges Gefäß. Durch diesen Verschluss können Organe nicht mehr ausreichend versorgt werden. Es kommt zum Schlaganfall.

 

Sind Sie ein Risikopatient?

 

Leiden Sie unter folgenden Erkrankungen, haben Sie ein besonders hohes Risiko, eine TIA zu erleiden:

 

  • Diabetes,
  • hohem Blutdruck, sowie bereits erwähnt,
  • Herzrhythmusstörung wie Vorhofflimmern oder
  • Arteriosklerose.

 

So verringern Sie Ihr Risiko einen Minischlaganfall zu erleiden

 

Risikopatienten sollten sich strikt an die vorgeschriebene Einnahmeart und Dosierung Ihrer Medikamente halten, um die Gefahr einer Attacke zu verringern. Weiterhin helfen:

 

  • eine gesunde Ernährung,
  • nicht rauchen,
  • ausreichend Bewegung sowie
  • ein gesundes Normalgewicht

 

das Risiko einer TIA oder eines Schlaganfalls zu minimieren.

 

Schwindel kann tödlich enden

 

Alles dreht sich und der Boden unter den Füßen scheint zu schwanken. Unter Schwindel leiden viele. Jede zehnte Patient beim Hausarzt klagt über Gleichgewichtsstörungen. Auf die leichte Schulter sollte man die Beschwerden nicht nehmen. Denn eine aktuelle Studie zeigt: Wer an Schwindel leidet, stirbt oft früher.

 

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Die Studie wurde unter der Leitung der HNO-Ärzte Eduardo Corrales und Neil Bhattacharyya an der Harvard Medical School in Boston durchgeführt. Zugrunde liegen die Daten von mehr als 210 Millionen US-Amerikanern, die sich 2008 am National Health Interview Survey beteiligt hatten. 

 

Stürze in Folge von Schwindelanfällen 

 

Ziel der Forscher war es, mögliche Zusammenhänge zwischen Schwindelanfällen und einem erhöhten Sterberisiko nachzuweisen - besonders vor dem Hintergrund, dass viele ältere Menschen in Folge von Stürzen sterben. Nicht selten werden diese durch Gleichgewichtsstörungen verursacht.

 

Erhöhtes Sterberisiko für Schwindelpatienten

 

Nach der Analyse der Daten stellten die Forscher fest, dass bei Patienten, die zu Beginn der Erhebung unter Schwindel litten, nach fünf Jahren etwa neun Prozent verstarben. Bei den schwindelfreien Patienten waren es dagegen nur 2,6 Prozent. 

 

Da man aus diesen Zahlen allein noch keine Rückschlüsse ziehen kann, bezogen Corrales und Bhattacharyya weitere Parameter in ihre Berechnungen ein - darunter Diagnosen von Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebserkrankungen. Doch auch unter Berücksichtigung all dieser Faktoren kamen sie zum Schluss, dass das Sterberisiko der Schwindelgeplagten stark über dem Risiko der beschwerdefreien Patienten lag.

 

Eine der fünf häufigsten Todesursachen 

 

Die beiden Wissenschaftler weisen darauf hin, dass Sterbefälle in Folge von Schwindel mittlerweile zu den fünf häufigsten Todesursachen in den USA gehören. Andere sind Durchblutungsstörungen des Gehirns wie beispielsweise beim Schlaganfall (18,7 Prozent), Krebs (11,6 Prozent), Herz-Kreislauf-Erkrankungen (10,5 Prozent) und Diabetes mellitus (9,8 Prozent).

 

Auf zum Arzt und abklären lassen

 

Vor diesem Hintergrund fordern die Forscher, dass Schwindel eine stärkere Relevanz bei der Gesundheitsvorsorge bekommen sollte. Für Betroffene bedeutet das, dass sie ihre Beschwerden ernst nehmen und einen Arzt aufsuchen sollten. Auf diese Weise können die Ursachen der Erkrankung frühzeitig erkannt und behandelt werden.

 

Es gibt viele Arten von Schwindel 

 

Bei einer Untersuchung stellt der Arzt zunächst fest, um welche Art von Schwindel es sich handelt. Denn die Betroffenen schildern ihre Beschwerden oft sehr unterschiedlich. Beim Drehschwindel haben Patienten das Gefühl, dass sich alles um sie herum im Kreis dreht. Andere glauben, dass sich der Boden unter ihren Füßen bewegt (Schwankschwindel) oder fühlen sich taumelig (Benommenheitsschwindel). 

 

Schwindel ist immer ein Alarmzeichen des Gehirns 

 

Alle Formen des Schwindels sind Alarmzeichen des Gehirns. Sie deuten darauf hin, dass die Regulation des Gleichgewichts gestört ist. Die Ursachen sind unterschiedlich. Sie können ganz harmlos sein wie beispielsweise ein niedriger Blutdruck nach dem Aufstehen, es können sich aber auch ernsthafte Krankheiten dahinter verbergen - vor allem dann, wenn der Schwindel immer wieder auftritt.

 

Häufig handelt es sich um Erkrankungen im Innenohr, dem Sitz des Gleichgewichtsorgans. Doch auch Nervenentzündungen, Gefäßprobleme, Herz-Kreislauf-Störungen, Stoffwechselerkrankungen oder psychische Leiden können die Beschwerden verursachen. Umso wichtiger ist es, dass ein Arzt frühzeitig eine genaue Ursachenforschung betreibt und eine gezielte Therapie einleitet.

 

 

 

Guten Morgen liebe Foris,

 

ich habe hier mal ein Video eingestellt das bei akuter Luftnot ( erstickungsanfällen) helfen soll.

http://www.t-online.de/tv/webclips/id_82618576/dieses-video-koennte-ihr-leben-retten.html